Freio ist jener Ort, an dem man beim Nachlaufen- und Fangenspielen nicht abgeschlagen werden darf. Beim Erreichen des Ausruhepunkts wird das Wort – auch erleichtert – ausgerufen. Gibt man das Suchwort »Freio« im digitalen Grimm ein, so erscheint der Begriff »Freiort« als Synonym für »Asylum«. Ob »Freio« davon abgeleitet ist? Im Duden findet man »Freio« nicht, nicht im »Wahrig« und nicht in »NS-Deutsch«. »Adam Wrede« kennt Freio nicht, und im »Büchmann« ist es auch nicht verzeichnet. Aber in »Wikipedia« gibt es eine Reihe von Wörtern für den Ausruhepunkt beim Fangen. Diese Liste kann die Freio-Redaktion noch fortführen: Aus, Annemie, Baa, Bahne, Biet, Blicko, Bobo, Bodde, Boot, Bord, Borde, Bude, Bunde, Frei, Freio, Friede, Gotto, Halu, Hamme, Haus, Heim, Hola, Horre, Hurre, Inne, Klippo, Kobi, Leo, Lu, Mal, Mi, Otte, Pax, Pott, Potte, Pulle, Rolle, Ro(h)om, Ruder, Sune, Wubb, Wupp, Zeck, Zeh, Zick, Zigge, Zu ...